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Gefühlswellen strömen,
leises Stöhnen,
auf eigenen Wogen
von Lust gezogen.
Ein sinnlicher Fluss
erquickender Genuss
auf hohen Sphären,
von dir nur zehren.
Ich stehe still am See,
dort wo wir uns einander schenkten.
Wo die Lerche ihr Abendlied singt.
Ich lege ihr meine Gedanken hin,
rosa Träume malt sie damit
und wärmt meine Seele
damit ich in der Einsamkeit nicht erfriere.
Die Zeit des Lammes ist vorbei nun bin ich Löwin – bin ich Tier.
Ich zerre dich zum Opferstein und binde Fuß und Hände dir.
Ich bin die Hohepriesterin, bin fürchterlich – vergiss Sanftmut.
Wenn ich Wunden lecken will, so reiße ich sie und trinke Blut.
Nimm meine Wut, spüre die Wildheit. Den Nackenbiss, statt Zärtlichkeit.
Der Liebesgöttin Weihetrunk soll nicht mehr meine Seele sein.
Die Tränen deiner Lust sind heute Nacht der Messe Wein.
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