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Die Kröte kroch mit großem Schnaufen,
bedächtig auf den Maulwurfshaufen
und sah sich um, von Stolz geschwellt:
Wie groß ist doch die weite Welt!
Oh Liebling, ich möcht´ dich ohne Klagen
immer liebevoll auf Händen tragen.
Ich wisch und saug´ und flick für dich,
mach sonntags Chefkoch in der Küch'.
Und jeden Montag, dir zu Ehren,
Will ich dir Hof und Treppe kehren.
Der Rest der Woche wird schnell vergehn,
da werd ich nämlich in die Kneipe gehn.
Ich soll nur tun, was Dir gefällt?
Nach deinen Wünschen mich verhalten?
Warum bin ICH auf dieser Welt,
wenn andere mich umgestalten?
Ich möcht so leben wie ich mag,
auf meine Weise fröhlich werden!
Verderbe mir nicht einen Tag,
in meinem Leben hier auf Erden!
Lass Jeden sein, so wie er ist;
Willst Du Dich stets nur ändern lassen?
Wenn alle sind, so wie Du bist,
wirst Du am Ende selbst dich hassen.
Drum lieb mich oder meide mich;
So wirst auch du glücklich leben.
Und weil DU anders bist als ich,
möcht ich Dir meine Liebe geben.
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